Author Archives: Marc

Giggles and Goggles

Als ich neulich abends neben meiner Tochter lag und sie in den Schlaf begleitete hatte ich eine Erleuchtung:

2060 werde ich vielleicht meinen 80. Geburtstag feiern. Sie wird dann 45 Jahre alt sein. Im Jahr 2100 wird sie eine 85 jährige Frau sein. (Meine Nachbarin ist so alt und hackt immer noch ihr eigenes Brennholz…) Und meine Enkel könnten dann ca. 55 Jahre alt und deren Kinder um die 25 Jahre alt sein… Was für mich mal ferne Zukunft war (2030 zum Beispiel) wird dann schon lange Vergangenheit sein und wer weiß, ob sich dann noch jemand an mich erinnert. Mal ehrlich – wie oft denkst du an deinen Uropa?

Ich habe dadurch gemerkt, wie wichtig es mir ist, diesen Planet nicht wie einen Haufen Dreck weiterzugeben!
Die Zukunft hat schon angefangen. Ich will die paar Jahre, die mir hier noch bleiben, dafür nutzen diesen Ort positiv zu beeinflussen. Ja, nicht nur meine Kinder sollen es tatsächlich mal besser haben als ich!
Was ich hier mache – dient es einer besseren Zukunft? Oder dient es einem destruktiven System? Geht es mir darum, ein möglichst Toller Hecht zu sein? Oder haben ausser meinem Ego auch noch andere etwas vom Ergebnis meiner Arbeit?
Diene ich der Vergangenheit oder der Zukunft?

Was bedeutet das für mich?
Ich werde versuchen Einfluss auf die Stimmung in diesem Land zu nehmen. Ich wünsche mir ein Land, in dem es möglich ist Kreativität zu leben. In dem man die Freiheit hat, Fehler zu machen. In dem man die Möglichkeit und die Mittel hat, Neues zu lernen. Ein Land, das offen ist gegenüber anderen Ideen und in dem man vor allem eines nicht haben muss: Angst.
Ich hasse Gewalt in jeder Form und wünsche mir eine Demokratie, die uns Menschen davor schützt.

Meine Illustrationen und Animationen sollen Dir Freude bringen. Sie sollen dir ein Lächeln schenken. Dich an das Gute erinnern. Deinen Tag ein bisschen leichter machen. Dir vielleicht sogar Mut machen deinen Herausforderungen mit einem Lächeln zu begegnen.

Und ja, das klingt jetzt vielleicht cheesy – aber ganz ehrlich… ich tu ja immer so als wäre ich ein echt cooler Typ, aber was ich eigentlich will ist: geliebt werden. Und jemand hat mal gesagt – you get what you give. In diesem Sinne: Habt einen schönen Tag!

Köpfer vom Fünfer

This year’s summer seems to have come to an end. Time to make one last jump into the water!
I am not a good swimmer. But over the years I made myself feel quite comfortable in public pools.
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Are you sometimes ashamed of your swiming skills in public, too? I never made it through Seepferdchen… and one time a friend had to pull me out of the water bc I was about to drown in Schwimmkurs and the teacher/trainer didn’t notice or care… Haha. Thanks forever, Sabine! 

I am so happy that my kids love the pool and swimming… and I hope they don’t smell this deep fear of water that’s still lurking inside of me.
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This was a rough sketch for a client project that didn’t make it through the pitch. I liked it and the minimal approach… so I added some inbetweens and a bit of sfx and now I am happy to share it with all you swimmers and divers. Funny how the timing of the splash defines the height of the board. 

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[among other sounds I used “Splash, Jumping, D.wav” by InspectorJ (www.jshaw.co.uk) of Freesound.org]

Raus zum Spielen

Da, wo Felder, Wälder und Wiesen sich in den Armen liegen ohne alle paar Meter von Autos zerschnitten zu sein waren heute ein paar Kinder glücklich am Entdecken. Und ein paar Eltern am Entspannen.

Schön wenn man außer dem zarten Knistern, das Tannenzapfen von sich geben, wenn sie von Füßen aufs Moos getreten werden und hier und da einem Vogelzwitschern, sonst keine Geräusche hört.

Mehr Jetzt.

ich habe alles. (ok fast…) und trotzdem habe ich Angst. Bin selten sorgenfrei. Fühle mich rastlos. Jage dem Erfolg hinterher. (Was bedeutet das nochmal genau?) Und wenn ich mal ausruhe, meldet sich nach kurzer Zeit mein Gewissen: Ich wollte doch noch so viel machen!

Und dann frage ich mich ständig, ob ich es richtig mache… Ob ich nicht was am Verpassen bin. Ob es in einer anderen Stadt nicht besser wäre? Oder einem anderen Beruf? Ob das Leben, das aus meinen Möglichkeiten und Entscheidungen gewachsen ist, meinem Anspruch stand hält. Meinen gewünschten Status repräsentiert. Oder ob es nicht noch besser sein könnte. Optimaler.

Und es scheint nie aufzuhören. Aber vielleicht war das ja schon immer so. Vielleicht liegt es daran, dass das Leben nicht aufhört, sich zu ändern. Nie statisch. Immer in Bewegung.

Und ich werde nie ankommen. Ich werde vielleicht ein paar Dinge erreichen. Aber die Welt macht keine Pause. Und auch das Erreichte wird vorbei ziehen.

Wie finde ich Gelassenheit und Zufriedenheit? Wie entkomme ich meiner FOMO? Dieser Befürchtung, nur halb gelebt zu haben?

Plötzlich fällt mir ein, was ich alles schon erlebt habe. Ich sehe Menschen, mit denen ich nicht gerechnet hatte – die für mich da waren und Anstrengungen und Nachteile in Kauf genommen haben, nur um mir zu Begegnen. Und dann sind da die, die mich nicht verurteilen, obwohl ich offensichtlich die falschen Entscheidungen getroffen habe. Die, die mir zuhören und mich ernst nehmen und mich begleiten. Und die, die mir den Weg geebnet haben. Die noch bevor ich existierte so gelebt haben, dass ich heute noch täglich was davon habe. Und die, die mich mitgenommen haben und mir Neues gezeigt haben, mich ertragen haben. Mit mir gelacht, geweint und gehofft haben. Die, die auf mich gewartet haben. Die mir ihre Meinung gesagt haben, mich auf andere, neue Gedanken gebracht haben. Die, denen nicht egal war wie es mir geht.

Mir ist das die meiste Zeit wenn ich so vor mich hin hetze nur nicht bewusst, aber sie alle haben einen viel Größeren Anteil an meinem Leben, als ich im Alltag oft bemerke.

Wenn ich mich also frage, ob ich nicht was verpasse in meinem Leben, ob ich nicht irgendwo falsch abgebogen bin, oder ich nich mehr machen sollte oder anders sein…

…schau ich da nur auf mich als Individuum? Oder sehe ich auch die Menschen, denen ich täglich begegne, für die ich wertvoll sein kann, einfach nur durch mein Da-sein, Zuhören, geduldig sein, Mitweinen, mit Lachen, sie auf andere Gedanken und Ideen bringen, ihnen die Meinung sagen, sie überraschen. Mit ihnen Leben teilen.

Fühlt sich an, als läge darin ein Geheimnis… Ich muss nicht wo anders sein, oder jemand anders. Ich bin auf einer Reise und ich lebe mein Leben da, wo ich grade bin. Und schon alleine dadurch, dass ich es mit anderen Teile wird es wertvoll. Für andere, deren Leben wiederum, durch ihr Teilen so wunderbar und wertvoll für mich ist.

Mir hilft es, nicht nur auf mich selbst zu schauen und wo ich doch besser sein sollte oder was mir noch fehlt zum Glück…

sondern auch die Leute um mich zu sehen und welche Wirkung ich auf diejenigen habe, denen ich auf meiner Reise begegne. Das hilft mir, hier zu sein. An dem Ort an dem ich heute bin. Mich auf Begegnungen einzulassen. Und gelassener zu sein. Weniger Angst vor der Zukunft, mehr Freude am Jetzt.

Zuviel gesagt?

Wer braucht denn sowas?
Das schockiert mich jetzt!
Von dir hätt ich das nicht gedacht!
…sie waren echt entsetzt.
Hätt’ste das mal gewusst,
da sagste besser nix,
und machst das Essen
stattdessen
weiter heimlich,
ganz allein für dich,
in diesem ungeilen Teil
namens Thermomix.

Keep going

Die Zeit flieht,
du hältst sie nicht.
Freunde ziehn,
du bleibst zurück.
Jetzt stehen wir hier
und sehn uns an
dann gehn wir fort
bis irgendwann
die Hoffnung stirbt
auf Wiederseh’n
war schön mit euch –
so wunderschön!
Einen Moment noch,
nimm meine Hand!
Drück sie ganz fest
und sieh mich jetzt an!
Schau nicht zurück!
Blick mir ins Gesicht
was uns noch bleibt,
ist dieser Augenblick.
Jetzt bist du hier
oh Wunder
so schön.
Was auch passiert
jetzt
kann ich dich sehn.
wir sind
nicht
allein.